1. Landauer Demokratietag

Am 18.09.2024 findet von 9 Uhr bis 21 Uhr rund um den Rathausplatz der erste Landauer Demokratietag statt!
Als ToM Südpfalz e.V. sind wir selbstverständlich mit vielfältigen Angeboten mit am Start: Besucht uns an unserem Infostand auf dem Rathausplatz. Hier könnt ihr nicht nur uns als Verein und unsere Arbeit kennenlernen, sondern Euch über die aktuellen Gefahren für unsere Demokratie, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Eure Möglichkeiten Euch für unser Demokratie und gegen Menschfeindlichkeit und Diskriminierung einzubringen, informieren.

Von 12 Uhr bis 14 Uhr könnt ihr am Spiel „Gleich ist gleich“, ein Methodenspiel aus der politischen Bildung, welches das Thema„Othering” (Ausgrenzung von Personen oder Gruppen) erfahrbar macht, teilnehmen.
Das Spiel ist für Jugendliche und Erwachsene ab 15 Jahren, mindestens 8, max. 30 Teilnehmer:innen. Dauer jeweils 15 – 30 Minuten pro Spiel. Beginn: 12 Uhr, 12:30 Uhr, 13 Uhr, 13:30 Uhr und 14 Uhr. Zur Teilnahme ist eine Anmeldung mit Nennung der Uhrzeit erforderlich.

Im Foyer des alten Rathauses bieten wir von 15:30 bis 17:00 Uhr den Workshop „Angry Eyes“ an. Der Workshop Angry Eyes ist ein spannendes Experiment zu den Themen Rassismus und Ausgrenzung. Am Ende des Workshops werden die Teilnehmenden voraussichtlich eine dezidierte Antwort auf die Frage „Wieviel Rassismus steckt in uns?“ haben. Der Workshop ist konzipiert für 20 – 40 Personen ab 16 Jahren. Eine Anmeldung ist auch hier erfordlich!

Um Euch zum Methodenspiel oder zum Workshop anzumelden schickt uns eine Mail an info@tom-suedpfalz.org.

Demokratie vielfältig erlebbar machen. Dies ist das Motto des Landauer Demokratietags, der am Mittwoch, 18. September von 9:00 bis 21:00 Uhr an sechs Orten in der Landauer Innenstadt stattfinden wird.
Unter Federführung der Engagierten Stadt Landau, angesiedelt bei der städtischen Ehrenamtsstelle, organisieren am Demokratietag zahlreiche Gruppen, Vereine, Institutionen und Schulen ein buntes Programm rund um die Demokratie. Alle sind eingeladen, diesen Tag mitzufeiern, vor Ort mitzugestalten und sich überraschen zu lassen.
Das Rathaus, der Rathausplatz, das Alte Kaufhaus, die Rote Kaserne, das Max-Slevogt-Gymnasium und das Otto-Hahn-Gymnasium: Alle diese Orte verkörpern am Veranstaltungstag verschiedene Facetten gelebter Demokratie. Auch der Demokratie-Bus der Landeszentrale für politische Bildung ist Teil des Programms. (Auszug aus der Pressemittelung der Stadt Landau vom 21.08.2024)

Zur vollständigen Pressemitteilung der Stadt Landau.

Detaillierte Informationen zu den Infoständen, Workshops und den Ausstellungen unter https://engagement-landau.de/demokratietag/

Der Flyer zum 1. Landauer Demokratietag zum Download:

Weißte Bescheid?! – Geh den Rechten nicht auf den Leim!

Am 23.08.2024 findet das 1. Landauer Jugendkulturfestival LaLaLandau, organisiert von der Landauer Jugendförderung, ab 12 Uhr im Innenhof der Roten Kaserne und im haus der Jugend statt. Während ToM Südpfalz e.V. beim parallel stattfindenden Klimafestival das Awarenessteam verstärkt, werden wir beim LaLaLandau mit einem Stand in der Caféteria des HdJ vertreten sein.

Unter dem Motto „Weißte Bescheid?! – Geh den Rechten nicht auf den Leim!“ können sich Jugendliche, junge und junggebliebene Menschen, Fachkräfte und alle anderen interessierte Besucher*innen bei uns über Fake News, Desinformation, Hatespeech, Cybermobbing und Anlauf- und Beratungsstellen für Betroffene infomieren! Wer Lust hat kann seine eigene Skills in Bezug auf Erkennen von Fake News und Desinformation, sowie in Reaktion auf Hate Speech und Stammtischparolen testen. Zu diesem Zweck werden wir Tablets dabei haben, an denen interessierte Menschen digitale Angebote für alle Alterklassen ausprobieren und sich über die wichtigsten digitalen Anlaufstellen zur Aufdeckung von Fake News und Desinformation informieren können.

Die vorgestellten Apps und Onlineangebote:

Onlineangebote und
-spiele:

Der Digitalcheck des Landes NRW Teste und Verbessere Deine Medienkompetenz

Der digitale Nachrichtentest der BpB Wie fit bist Du im Umgang mit Nachrichten im Netz?

Talk to me, radikal höflich im Gespräch mit Verschwörungsideologen

Kleiner Fünf, radikal höflich mit rechtspopulistischen Parolen umgehen

Die Faktenchecker:

Mimikama Faktenchecks, Aufklärung Clickbait, Viren, Trojaner, Hoaxes, Pishingmaschen u.v.m.

Mimikama Education Angebote Medienbildung

Volksverpetzer, unabhängiger Faktencheckerblog

Correctiv unabhängige und investigative Recherche- und Faktencheckvereinigung

Aber auch eher analog orientierte Menschen kommen nicht zu kurz: Bei Fakt vs Meinung kann die eigene Medienkompetenz getestet werden. Kennt ihr den Unterschied zwischen Fakt und Meinung? Welche Schlagworte passen eher zum Fakt und welche zur Meinung? Welche Aussagen sind Meinungsäußerungen und welche eine Aufzählung von Fakten?

Aufgrund großer Nachfrage von Fachkräften in den letzten Monaten seit den Correctiventhüllungen haben wir auch eine kleine Handreichung dabei. In „Geh den Rechten nicht auf den Leim! – Rechte Codes und Symbole!“ stellen wir die derzeit am häufigsten in Chats, Foren und Kommentarspalten vorkommenden Emojis, Begriffe, Redewendungen, Codes und ihre rechte Bedeutung vor und erklären diese.

Die Handreichung könnt ihr als pdf.- Datei im DIN A4 Format hier herunterladen:


Hier könnt ihr die Handreichung als pdf.-Datei zum Ausdruck im kompakten Broschurenformat herunterladen. Beachtet bitte die Druckeinstellung: Querformat, beidseitig – an der kurzen Seite drehen, 2 Seiten pro Blatt. Den fertigen Audruck wie ein Buch mittig falten und schon habt ihr die Handreichung im praktisch kompakten Din A5 Broschürenformat:

RechtsRock in Rheinland-Pfalz 2024 – Strukturen, Akteure, Netzwerke

Vortragsabend:
Freitag, den 07. Juni um 19 Uhr
Seminarraum Haus der Jugend Landau (EG)
Waffenstr. 5
76829 Landau

Der Eintritt ist frei!

Vielen Dank für die Unterstützung der Veranstaltung an den DGB Pfalz, der Jugendförderung der Stadt Landau und dem Haus der Jugend Landau!

In Rheinland-Pfalz scheint es in Sachen RechtsRock auf den ersten Blick eher ruhig zuzugehen. Gemeinsam mit Musikwissenschaftler Thorsten Hindrichs wagen wir einen Blick unter die scheinbar beschauliche Oberfläche. Dabei wird jedoch schnell klar, dass es hier nicht nur lang etablierte RechtsRock-Traditionen gibt, sondern RLP zunehmend zum Rückzugsort international bestens vernetzter Akteure der extrem rechten Musikszene wird. Dies ist aus vielen Gründen eine Entwicklung, die allen Demokrat*innen durchaus Sorgen bereiten sollte, denn RechtsRock ist nicht einfach nur als (Jugend-) Subkultur zu verstehen. Seit den 1980ern hat sich die internationale RechtsRockSzene zu einer Szene entwickelt, die wichtige Scharnierfunktionen für die internationale rechtsextreme und neonazistische Szene innehat als

  • Propagandainstrument
  • in sich geschlossener Wirtschaftskreislauf zur Finanzierung von  extrem rechten Propaganda(aktionen), Wahlkampf, Netzwerktreffen (s. Potsdam) etc.
  • Gemeinschafts- und Identitätsstifer …
  • … und damit auch ein Türöffner für die extrem rechte Radikalisierung von oft noch unpolitischen Jugendlichen und jungen Erwachsenen: „Musik ist das ideale Mittel, Jugendlichen den Nationalsozialismus näher zu bringen, besser als dies in politischen Veranstaltungen gemacht werden kann“ (Ian Stuart, Gründer des „Blood&Honour“-Netzwerkes und Sänger der britischen Neonaziband „Skrewdriver“, bereits Ende der1970er Jahre zur Funktion des RechtsRock für die Szene)
  • Netzwerksinstrument zur Schaffung und Stabilisierung internationaler Netzwerke

Im Anschluss an den Vortrag wird es Möglichkeiten zum gemeinsamen Austausch geben. Die Mitglieder des Vereins werden wie gewohnt auch für das leibliche Wohl der Besucher*innen sorgen und ein kleines Fingerfoodbuffet anbieten.

Kurzbio: Thorsten Hindrichs ist Musikwissenschaftler und seit 2002 wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Musikwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität. Darüber hinaus ist er seit vielen Jahren in der politischen Bildungsarbeit gegen rechts aktiv. Er ist außerdem Mitglied im Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus des Landes Rheinland-Pfalz sowie im Beirat von pop rlp (Kompetenzzentrum Popularmusik Rheinland-Pfalz).

Achtung Ausschlussklausel! Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

Proteste in Annweiler gegen AfD „Bügerdialog“ mit Tino Chrupalla

Bei zunächst bestem Südpfalzwetter fanden am Samstag, den 23.03.2024 in der Spitze nach unserer Schätzung mehr als 600 Menschen zusammen um der #noafd zu signalisieren, dass sie in Annweiler nicht willkommen ist.
Mit der Eröffnung und der Begrüßung durch unsere erste Vorsitzende Tanja, Sebastian von ver.di und unserem Bündniskoordinator Björn machten wir von Anfang an deutlich, was der Konsens des Tages sein wird: Wir sind laut, wir sind bunt, wir sind solidarisch und wir sind friedlich. Dies fand bei den Menschen, die in Annweiler zusammenkamen, breite Annahme. Menschen auf der Kundgebung waren bunt durchmischt: Annweilerinnen, die sich gegen rechte Hetze in ihrer Stadt stellten, Gewerkschaften, Lokalpolitikerinnen, Kirchen, die Omas gegen Rechts, das Offenen Antifaschistischen Treffen Landau und weitere, Antifaschistinnen bilden einen stellvertretenden Ausschnitt der Breite des Teilnehmenden. Zu unserer großen Freude bezogen die Menschen lautstark vor dem Hohenstaufensaal Stellung gegen Rechts. Offensichtlich war das für Tino Chrupalla schon ausreichend um sich, wie wir Presseinformationen entnehmen konnten, durch einen Keller hat in den Hohenstaufensaal eskortieren zu lassen. Nachdem wir alle gemeinsam dem Stadtrat der kleinen Stadt Annweiler und der Stadtspitze für ihren Mut, bis zuletzt wie “Löwenbezwinger” gekämpft zu haben, lauten und donnernden Applaus spendeten richtete Benjamin Burckschat, der erste Beigeordnete ein Grußwort die Menschen, die zusammengekommen waren. Ihm folgte ein kurzer Redebeitrag von Christiane Huber aus dem Stadtrat, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der lokalen SPD-Stadtratsfraktion. Ein Antrag aus ihren Reihen sorgte dafür, dass die Stadt sich gegen die Vereinnahmung der in weiten Teilen rechtsextremen Partei erhob. Pfarrer Thomas Lang erinnerte daran, dass Hass nie gut sei. Einen emotionalen Höhepunkt Setzte Sabine von den Omas gegen Rechts, die sich mit ihre über 80 Jahren nicht zu schade war und keine Mühe scheute, um sich auf den Kleintransporter des AStA Landau zu quälen, der als Bühne diente. Von dort berichtete sie eindrucksvoll unter anderem von ihren eigenen Fluchterfahrungen zu berichten. Anschließend hatte David Rosenberg, der in der Vorwoche nur eingespielt werden konnte, das Wort. Als Vorsitzender des jüdischen Studierendenverbands Hinenu Rheinland-Pfalz und Saarland gab er uns einen Einblick in die jüdische Perspektive. Dass die Gewerkschaften jeglichen Widrigkeiten trotzen, demonstrierte Nils von der IG BCE. Trotz einsetzenden Sturms, kurzzeitigem Starkregens und Hagels ergriff er das Wort und betonte, wie Sozialabbau die Rechten beflügelt. Nach ihm hielt eine Aktivistin des OAT Landaus ihren Redebeitrag in dem Sie unter anderem auf Polizeigewalt und juristische Repressionen gegen Linksaktivistinnen aufmerksam machte und die Politik der Ampelregierung aber auch der Unionsparteien, wie bereits ihr Vorredner, kritisierte. Während ihres Vortrages kam es zu Störungen und Zwischenrufen, von denen wir uns als Verein für Toleranz und Menschlichkeit Südpfalz distanzieren. Demokratischer Diskurs kann nur unter Einhaltung einfachster Regeln des gesellschaftlichen Miteinanders funktionieren. Forderungen einer Rednerin das Mikrofon auszuschalten, lautstarkes überbrüllen, gehören hier ganz klar nicht dazu. Wir verurteilen solches Verhalten klar und distanzieren uns hiervon deutlich! Selbstverständlich werden wir die Vorkommnisse aufarbeiten, um in Zukunft besser darauf reagieren zu können. Gleichzeitig möchten wir betonen, dass es Menschen gab, die sowohl auf uns als auch auf die Aktivistin zukamen, um das Gespräch zu suchen und in einen konstruktiven Dialog gingen. Wir ermutigen Menschen so zu handeln. Demokratie heißt verschiedene Meinungen zu haben, darüber zu reden, ja auch zu streiten aber bitte in einem konstruktiven Rahmen. Abschließend machte Silke als Verdi-Vertreterin in ihrem Redebeitrag deutlich, warum die AfD eben keine Partei für „kleine Menschen”, keine Partei für Arbeiterinnen ist.
Nach einer kurzen, musikalischen Pause formierte sich unser Demonstrationszug zur evangelischen Kirche, bevor die AfD- Veranstaltung beendet war, da wir uns unsere Demonstration nicht von der AfD vorschreiben lassen. Wir trafen und begrüßten auf dem Rathausplatz die “Kidical Mass” Tour.
Bei der abschließenden Kundgebung vor der evangelischen Kirche betonte die Versammlungsleitung wie wichtig es ist nicht nur einmalig zu demonstrieren, sondern jeden Tag die rechte Welle zu brechen. Anhand eines persönlichen Beispiels wurde gezeigt, wie steter Tropfen den Stein höhlt und Menschen aus den Händen der Parolen rechter Rattenfänger befreit werden können. Anschließend ging es weiter in der Kirche. Nach der Gründung des neuen Annweilrer Vereins „Menschenwürde, Toleranz und Demokratiebildung Annweiler“ diskutierten in zwei Runden zuerst Vertreter aus der Zivilgesellschaft und anschließend Vertreter der Kommunal- und Landespolitik auf dem Podium zum Thema „Krise der Demokratie? Weltweite Krisen und deren Auswirkungen auf das politische Handeln“, moderiert on unserem Verstandsmitglied Björn Eisenmann
Wir freuen uns über die durchweg positiven Rückmeldungen aus Annweiler zu diesem Tag und wiederholen unser Versprechen für Annweiler: Wenn ihr uns ruft, kommen wir selbstverständlich wieder!

Wir sind Landau! Wir sind Südpfalz!

Alle zusammen für Demokratie und Vielfalt – Gemeinsam gegen Rechts!

Auch in Landau hat sich ein breites Bündnis aus Parteien, Vereinen, Kirchen und Gewerkschaften zusammen gefunden um mit einer Kundgebung auf dem Rathausplatz und Demonstrationszug durch die Innenstadt ein Statement für Demokratie abzugeben. Gemeinsam wollen wir ein buntes und kreatives Zeichen für unsere wehrhafte Demokratie setzen.

Die Erkenntnisse von Correctiv und die Ziele der AFD zur sogenannten Remigration hat vielen Menschen verdeutlicht, dass mit einem Erstarken einer in großen Teilen antidemokratischen und faschistoiden Partei die Demokratie in Gefahr ist. Wir müssen aktiv werden, um für unsere wehrhafte Demokratie einzustehen. Demokratie hat man nicht, sondern man muss sie auch leben und verteidigen! Auch wenn wir auf dem breiten demokratischen Spektrum in Vielem nicht einer Meinung sind, so eint uns doch ein gemeinsames Ziel: Den endgültigen Rechtsruck zu verhindern und die Brandmauer gegen Rechts und somit unsere Demokratie zu stärken! Deshalb rufen wir dazu auf am 04.02. in Landau ein Zeichen zu setzen, für Demokratie und Vielfalt, gegen Hass und Menschenfeindlichkeit!

Am Sonntag, den 4. Februar 2024 um 14 Uhr auf dem Rathausplatz in Landau!

Dem demokratischen Bündnis angeschlossen haben sich:
• AWO-Ortsverein Landau (Anmelder)
• Verein für Toleranz und Menschlichkeit Südpfalz (Mitveranstalter)
• attac Landau-Südpfalz
• Bündnis90 Die Grünen
• Café Asyl Landau,
• CDU
• DGB-Pfalz
• Die Linke Landau/ SÜW
• EuropaUnion Südpfalz
• FDP
• Fridays for Future/Klimastreik Landau
• FWG Landau
• GEW Südpfalz
• Greenpeace Landau
• Hinenu Jüdischer Studierendenverband RLP/SL
• IG Metall Landau
• Katholische Kirche Landau
• Katholische Hochschulgemeinde Landau (KHG)
• Landauer Politikforum (LaPo)
• Landesvereinigung Unternehmerverbände Rheinland-Pfalz (LVU)
• Leben und Kultur e.V. // Haus am Westbahnhof
• Omas gegen Rechts (Landau)
• Pfeffer & Salz Landau
• Protestantische Stiftskirchengemeinde Landau
• SPD Landau/Südpfalz
• Verband Deutscher Sinti und Roma – Landesverband Rheinland-Pfalz
• ver.di Pfalz

Podiumsdiskussion: Zukunft der Erinnerungs- und Gedenkkultur in Rheinland-Pfalz

Verfolgtenverbände haben eine lange Geschichte der Ausgrenzung auch in der Erinnerungskultur. Nur die massiven Proteste seit den 1980er Jahren haben dazu geführt, dass nach und nach überhaupt eine Wahrnehmung dafür entstand, wie umfangreich die Ausgrenzungspolitik der NS-Diktatur war – und dass sie in der Bundesrepublik (teilweise mit den Gesetzen der NS-Diktatur) fortgesetzt wurde. Seit einiger Zeit beobachten Verbände der Verfolgtenorganisationen die Tendenz, dass Ihre Erfahrungen, Expertisen und Perspektiven in der Erinnerungs- und Gedenkkultur durch ein „wissenschaftliches Expertentum“ ersetzt werden sollen. Mit der Fortsetzung von Exklusion und dem Ausschluss aus Entscheidungsstrukturen der Gedenkstätten verbinden die Verfolgtenvertretungen die Sorge, dass die Deutungsmacht wieder allein von der Dominanzgesellschaft übernommen wird. Dies de-gradiert jedoch die NS-Opfer und die Betroffenen der Nachkriegszeit wieder zum Objekt bzw. Forschungsgegenstand. Darüber hinaus gefährdet es auch deren gleichberechtigte Teilhabe in Staat und Gesellschaft.
Zu diesem Thema diskutieren auf dem Podium:
Jacques Delfeld Jr., Geschäftsführer des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma Rheinland- Pfalz
Joachim Schulte, Sprecher von QeerNet Rheinland-Pfalz
Peter Zank, Mitglied der Jüdischen Kultusgemeinde Rheinlandpfalz
Prof. Dr. Wolfgang Pauly, Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Landau
Tanja Sattler, 1. Vorsitzende im Verein für Toleranz und Menschlichkeit Südpfalz e.V.

Keine Anmeldung erforderlich.

Gegen den Hass

Gedenken an die Opfer des Faschismus

Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz von der Roten Armee  befreit. Seit 1996 wird in Deutschland an diesem Datum an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert, an Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma, homosexuelle und transsexuelle Menschen, kranke Menschen und Menschen mit Behinderungen, Gewerkschafter*innen, Antifaschist*innen, Sozialdemokrat*innen, Kommunist*innen… . Gerade in heutigen Tagen, gerade in der aktuellen gesellschaftlichen Situation, vor den Eindrücken des weltweiten Rechtsruckes und dem Terrorüberfall der Hamas auf Israel, des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine ist es wichtig, sich vor Augen zu führen, wohin rechtes, völkisches und nationalistisches Denken und Handeln führen kann.

Am Samstag dem 27. Januar 2024, 19 Uhr, findet in der Katharinenkapelle in Landau eine Gedenkveranstaltung anlässlich der Befreiung des KZ Auschwitz statt. Es sprechen Dr. Maximilian Ingenthron (VVJ – Verein für Volksbildung und Jugendpflege), Jacques Delfeld ( Verband Deutscher Sinti und Roma Rheinland-Pfalz), Tanja Sattler (TOM – Verein für Toleranz und Menschlichkeit Südpfalz), David Rosenberg (Hinenu – Jüdischer Studierendenverband Rheinland-Pfalz) und Dr. Wolfgang Pauly (Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Pfalz) statt. Es werden Texte von Carolin Emcke, Ruth Klüger und Paul Celan zum Thema „Gegen den Hass“ gelesen. Jenzi Winterstein-Reinhardt begleitet die Veranstaltung auf seiner Geige.

Podium: Meine Integrationsgeschichte

Die protestantische Stiftskirchengemeinde und der Verein ToM Südpfalz e.V. laden herzlich zur Podiumsveranstaltung„Meine Integrationsgeschichte“ am 17.11.2023 um 19 Uhr in den Chorsaal des Gemeindehauses der Stiftskirchengemeinde, Stiftsplatz 9 in 76829 Landau ein.

„Gegenseitiges Verständnis zwischen verschiedenen Religionen, Kulturen und Herkünften kann nur durch den Dialog entstehen.“

Mitbürger*innen mit Flucht- und Migrationshintergrund präsentieren interessierten Besucher*innen ihre Geschichte:

Wie kamen sie hierher?
Warum haben sie ihre alte Heimat verlassen?
Was bewog sie zum Bleiben?
Auf welche Hürden und Hindernisse sind sie gestoßen?
Was oder Wer hat ihnen dabei geholfen sich in ihrer neue Heimat zu integrieren?
Wie sehen sie ihre neue Heimat und die Menschen heute?
Wie empfanden sie es, unsere Kultur und die hiesigen Menschen kennen zu lernen?

Kommen Sie vorbei, kommen Sie mit diesen Menschen in den Dialog, lernen Sie sie kennen und wagen Sie den Perspektivwechsel. Es lohnt sich garantiert! Die Teilnehmenden und Veranstaltenden freuen sich auf einen konstruktiven und spannenden Austausch mit den Gästen.

Der Eintritt ist frei.
Die Mitglieder von ToM Südpfalz e.V. sorgen mit Getränken und kleinen Snacks für das leibliche Wohl der Teilnehmenden und Gäste.

Die Veranstaltung wird von der Amadeu- Antonio- Stiftung gefördert.

Gemeinsam statt einsam 2022

Nach dem Auswertungstreffen zum Weihnachtsessen unter dem Motto „Gemeinsam statt einsam“ in Kooperation mit dem Südstern-Haus, können wir Euch folgendes mitteilen:
Alle Beteiligten schwärmten von diesem wunderschönen und einzigartigen Erlebnis in den Räumen der Landauer Stadtmission. 80 Menschen und ein Hund waren gekommen. Eingeladen durch diverse Sozialträger, Initiativen und Gemeinden. Unter ihnen Mitarbeitende Südstern e.V., der Terrine, der Tafel, des Kinderschutzbundes, des ToM Südpfalz e.V. und Menschen, die einfach dabei wollten, damit andere an Weihnachten nicht allein und einsam sind. Also ein Heiligabend im ursprünglichen Sinne, voller Nächstenliebe und Dankbarkeit.
Die Spendenbereitschaft vieler Menschen war riesengroß. Wir fühlten uns davongetragen wie von einer superguten Welle und kamen zufrieden groovend wieder sicher zu Hause an.
Einstimmig sind wir der Meinung, dass die herzlichen Umarmungen am Ende des Abends zwar wirklich schön waren und guttaten, dass sie aber auch ein klarer Auftrag sind, dieses Angebot zu wiederholen.
Wir sagen von Herzen DANKE für jedes Engagement und freuen uns schon auf die Planungen für Heiligabend 2023. Diesmal an einem Sonntag. Falls wirklich einige Organisationen dazu kommen und viele weitere Menschen dabei sein möchten wie uns rückgemeldet wurde, werden wir deutlich größere Räume und weitere Teams brauchen. Wir sind gespannt und bleiben über das Jahr hinweg mit weiteren Aktionen aktiv. Versprochen!

#gemeinsamstatteinsam #solidarität

Helfer- und Spendenaufruf!

Zusammen mit unseren Freunden vom Südstern-Haus haben wir uns für den Weihnachtsabend eine besondere Aktion ausgedacht! #gemeinsamstatteinsam an Weihnachten!
Via Südstern e.V. https://www.facebook.com/SuedsternHaus/posts/pfbid0E9Qq9tvTkAHbXffh772UmbYwa7rXSQZm3cCQa76J9r4gnB789CZtZtEz4y4F9DgEl
Liebe HAUS Familie,
heute möchten wir euch mehr über unsere Weihnachtsaktion berichten: Lindsey hatte die Idee, am 24.12. in den Räumen der „Terrine“/Stadtmission ein Weihnachtsessen für bedürftige Menschen anzubieten. Wir sind hochmotiviert und bereits kräftig am Organisieren
Mit im Boot ist auch der Verein für Toleranz und Menschlichkeit Südpfalz e.V.
Wer mag, darf sich gerne als helfende Hand an dem Abend einbringen, dafür bitte PN oder Kommentar.
Natürlich sind wir auch auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Wir freuen uns über jede noch so kleine Spende, die dafür sorgt, dass einige Menschen am Heiligabend satt und weniger einsam sind. Vielen Dank
Kto.-Inh.: Südstern e.V.
Bank: Sparkasse Südpfalz
IBAN: DE49548500101710111996
BIC: SOLADES1SUW
Verwendung: Weihnachtsaktion
https://www.paypal.com/paypalme/suedstern